Manches muss man einfach mal auf den Punkt bringen, auch wenn der Punkt es nicht will: Die Krise entpuppt sich immer mehr als so eher blöd. So Arbeitsmarkt und so. Außer Schuldnerberater gibt’s kaum eines Beruf, der gerade boomt. Wo es rappelt im Karton. Wo alle sagen: Komm! Werde Dies-Oder-Das und zack, flattern dir die gebratenen 200-Euro Scheine in den Mund. Einzige Ausnahme: Lobbyist! Egal wie der Konjunkturmotor stottert, ächzt und nach verkokeltem Planschbecken riecht - Lobbyisten haben immer eine handbreit Pomade unterm Kiel.

Leider haben nicht alle einen so krisensicheren Job wie Uli Winters, der gelernte Pokalhandwerker
Die wichtigsten Fakten für Euren nächsten ARGE-Talk:
- Um als Lobbyist durchzugehen, ist nicht zwingend ein Studium nötig. Es genügen zwei Dinge: Eine Gehirnwäsche und einen teuren Anzug.
- Oder man studiert Geschmäckle-Wissenschaften an der Moritz Hunzinger-Akademie. Nach erfolgreicher Prüfung ist man nicht Bachelor, nicht Master, sondern Spin Doctor!
- Wichtigster Praxistest in der Zwischenprüfung: Wie twittere ich bei Hinterzimmergesprächen, ohne das der anwesende Fachminister nichts mitbekommt?
- Um Waffenlobbyist zu werden, muss man sich über Jahre hocharbeiten. Erstmal Klinken putzen und Eisdielen davon zu überzeugen, weniger Eis im Becher zu verkaufen – in der Funktion als Waffellobbyist!
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