Weihnachtszeit ist Spendenzeit - so war es immer. Und auch in diesem Jahr hatte die Organisation “Cap Mon Amour - Ärzte ohne Grenzen” ihren “Erwartungs-Stiefel” vor die “Spenden-Tür” gestellt und darauf vertraut, dass der “innere Weihnachtsmann” der Spender den imaginären Schuh auch heuer mit “Rosinen und Nüssen” vollpressen würde. “Geschissen…”, kommentiert Geschäftsführer Harald Konopka (96, “Tagesschau”) die enttäuschten Hoffnungen, “…um nicht zu sagen: Pustekuchen! Wir bennenen uns jetzt um in ‘Ärzte an ihren Grenzen’.” Dann wendet sich der Mittdreissiger wieder dem guten Pott zu und zertrümmert vor Wut einen Schokoladenschlumpf mit der flachen Hand. Und tatsächlich: im Hangar der ÄOG bietet sich dem Südwitz-Fotografen Armin Leibowitz (16, “Moskow - 121 Eindrücke aus Südtirol”) ein niederschmetterndes Bild des einst so stolzen Ärmelschoners “Cap Mon Amour”.
Keine Spender, keine Fender - Ein Schiff rast in den Abgrund
“Wir können uns nicht mal eine beschissene Tischtennisplatte an Bord leisten, deswegen meutern schon unsere Masseure!” macht sich Konopkas minutenlang angestauter Ärger Luft. Wenn wir nicht bald wieder Spenden bekommen, heisst es in Zukunft wohl Grenzen ohne Ärzte!” schliesst der Rettungsprofi, bevor er uns unsanft aus seinem Büro prügelt. Wem angesichts soviel Elends schier das Herz bricht, kann ab sofort auf das bekannte Südwitz-Konto überweisen. Die Spenden werden dann umgehend weitergeleitet. Doch, ganz bestimmt. Echt. Ein wunderschönes Fest 2010 wünscht Südwitz.
Tags:




Kein Kommentar
Kommentieren