
Rätselfreunde aufgepasst: Auf diesem Bild ist ein Bundespräsident versteckt.
Frage: Wie begrüßt man den neuen Bundespräsidenten eigentlich protokollarisch korrekt?
Bitte ankreuzen, falls Kreuzchen zur Hand
O - Hallo, Herr Kaiser!
O - Scheiß die Wand an! Der Präsi!
O - Kuckuck!
O - Salut, mein Schatz!
O - MC Germany

Bemerkenswert: Die ausgelassene Extase in der Karnevalszeit 2010 (links) steigerte sich während der WM um eine ganze Etage!
An normales Arbeiten (Dienstbeginn mit anständigem Kater um 12:30 Uhr – Dienstende leicht angebrütet um 14:00 Uhr) ist bei Südwitz nicht zu denken. Die Fußball-Südamerikameisterschaft in Südafrika reißt die komplette Belegschaft in ihren Bann. „Mit dem Kopf sind wir in Köln“, fabulierte Südwitz-Gründungskassenwart Markus Hennig heute früh begleitet durch sonnenstichverdächtigen Gesichtszüge, „doch mit dem Herzen in Polokwane!“
Südwitz-Jubilar Uli Winters fügt unter ohrenbetäubendem Magenknurren hinzu: „Selbst in der Mittagspause fragen wir uns: „Was würde Bela Réthy jetzt bestellen?“.
Angst, dass die dumpfe, milchglasige WM-Blase nach dem Achtelfinale platzen könnte, hat nicht mal Henning Kevin-Prince Bornemann. „Wobei“, fügt er Zeigefinger in die Luft streckend hinzu, „die Rückkehr zur normalen Arbeit auch viel Schönes hätte.“
Wer hätte das gedacht, als der Franck Ribery der implodierenden Pointe vor einem Jahr in einem Weidenkörbchen vor der Südwitz-Tür gefunden wurde! Seit nunmehr 365 Tagen ist der “ewige Praktikant” Uli Winters (29, von den Machern von Stephan Hugo Winters) das schwarze Schaf der Südwitz-Familie.

Weiss, was er an sich hat: WintersÂ
Die Höhepunkte:
- Winters klemmt sich den Daumen in der Tür einer Gastwirtschaft in Köln Süd ein (Mai 2009)
- Winters vergisst seinen Büro-Schlüssel und wird etwa 20 Minuten später von Bornemann heillos betrunken im “Severins” aufgegriffen (Januar, Februar, März, April, Juni 2010)
- Winters wird wegen angeblich “mindestens zweideutiger Bemerkungen” von der Südwitz-Reinigungschefin Irene Schmitz (48, “Dat hat doch jestunken!”) mit einem Wischmop-Stiel krankenhausreif geschlagen (Juni 2010)
- Winters schreibt seinen ersten eigenen Witz: “Wie lautet der Kosename des Pfirsichs? - Apri!” (Juni 2010)
Wenn das kein Grund ist, Amaretto aus dem Mülleimerdeckel zu saufen!Südwitz sagt: Ganz herzlichen Glückwunsch und auf Wiedersehen!

 Halb Mensch, halb Vuvuzela: Uli Winters

Hier spiele ich auf dem Rücken eines Pottwals Unterwasser-Minigolf mit Joachim Gauck und Lena Meyer-Landrut. Leider nur unscharf zu erkennen.
- Ab Windstärke 5 ist es unmöglich, eine Zeitung umzublättern, ohne seine Würde zu verlieren.
- Keine zehn Pferde haben mich auf die Palme gebracht.
- Wird man vom Hotelportier als „dreckiger Hurensohn“ beschimpft, gibt’s vom Direktor ein kostenloses Upgrade. Beschimpft man den Direktor mit gleicher Würze, gibt’s vom Portier 50 Euro.
- Auf einem Sonnenschirm kann man nicht stehen.
- Wer vor dem Einfrieren bei Luftmatratzen die Luft herauslässt, hat im Eisfach zusätzlichen Stauraum für elf Paar Flip-Flops - (Größe 56 - Anm. d. Red.)
“Ich bin sehr müde und enttäuscht, ausserdem ganz klein, weiss und überhaupt irgendwie nicht mehr der Alte” - so fasste Andreas Pinkwart, (19, DKP) gestern - sichtlich gefasst, aber um Fassung bemüht - seine Gefühle zum Scheitern der Sondierungsgespräche mit SPD und GRÜNEN zusammen. Achtzehn Stunden lang hatten die Vertreter der Parteien im 2.Stock des Düsseldorfer Congress-Zentrums mit Dachlatten, stapelbaren Kongress-Stühlen aus Hart-PVC und verchromtem Gestell (anreihbar) sowie mit Umzugskartons voller Waschmaschinenersatzteile, die eigentlich zu einer Hilfslieferung für Tansania gehörten, in entspannter, konstruktiver Atmosphäre aufeinander eingedroschen. Der Alte sei ja nun immernoch Siegfried Lowitz und Pinkwart sehe ohne Käseigelfrisur ohnehin wesentlich zurechnungsfähiger aus, “ein bisschen wie so ein Massagestab” liess sich Hannelore Kraft vernehmen.
Sich selbst ins Gekachelte Abseits sondiert: Andreas PinkwartÂ
Ob es noch eine Zukunft für den “postbotenhaft schrundigen Eckensitzer” (Rheinische Post über Pinkwart) gibt, soll nun ein parlamentarischer Untersuchungsauschuss unter der Leitung von Hildegard Hamm-Brücher (119, Schreckschraube) klären.

Hand aufs Herz: hier spürt nicht nur Herr Köhler, “…dass im Zweifel, im Notfall, auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren!”
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Heute vor exakt sieben Tagen schockierte Horst Köhler (67, “Beleidigter Leberhorst“) die ganze Nation, indem er völlig ungekämmt in Berlin vor die Presse, der Bundeskanzlerin vors Schienbein und von seinem Amt als Bundespräsident zurück trat. Fast jeder Bundesbürger kann sich bis zum heutigen Tag noch ganz genau erinnern, wo er in diesem historischen Moment war - nur Horst Köhler selbst weiß es bereits nicht mehr, viel zu viel hatte er in der Zwischenzeit schon wieder zu erledigen (typisch Neu-Rentner!). Und zwar dies (u.a.):
- Umzugskartons im Schloss Bellevue packen (z.B. mit Schirmen, über die er herrschte)
- Verhandlungen mit Sat 1 über eine Fernsehshow führen
- Seine VIP-Tickets für die deutschen Spiele der Fußball-WM bei eBay versteigern
- “Christian Wulff” googeln
- Interview-Anfragen ablehnen (z.B. Deutschlandradio Kultur)
- Sich ein Beispiel an seiner Hose nehmen (”offen sein und notfalls unbequem“)