Feb
05

 

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Endspurt: die Belegschaft des Büro Südwitz bereitet die Party-Polonaise ins Wochenende vor!

Hurra! Jetzt nur noch schnell die letzten von der Woche übriggebliebenen Pointen in die Tastaturen hacken und zu Mondpreisen an bereits halb weggedämmerte WDR-Redakteure verhökern - aber dann lassen wir’s krachen (Hummerpanzer, Champagnerglaspyramiden etc.)! Zu haben ist beispielsweiseimmer noch der folgende Spitzen-Gag von Markus Hennig (11, “Fun(k)haus“) zum Kauf der Steuerhinterzieher-CD durch die Bundesregierung:

  • “Nur echt mit dem Mega-Hit ‘Lebt denn der alte Zumwinkel noch?‘”

Greifen Sie zu, für schlappe 2,5 Mio Euro gehört er Ihnen (Telefonnummer hier rechts oben irgendwo auf der Seite), die CD ist schon so gut wie in der Post!

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NACHTRAG am Freitag um 19:00 Uhr:

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…und jetzt aber endlich, wie bereits heute Morgen im oberen Foto versprochen: mit SUPERSPASSBRILLE. Na denn, Prost, bis Montag!

Feb
01

 

Die KI-Forschung stand bereits mit einem Bein im selbstgeschaufelten Grab, da platzte die Nachricht wie eine Schweinsblase im Vakuum in den verschnarchten Wissenschaftsbetrieb: erstmalig sei es Forschern der Universität Köln-Zollstock gelungen, die Gedanken wildfremder Versuchspersonen sichtbar zu machen, wenn diese unter einem speziellen Apparillo hindurcheierten. Die angeblich sehr geheimen Testversuche im Kölner Raum konnten durch Südwitz-Spezialisten schnell enttarnt werden: als Bushalteanzeigeinstrumente oder Bäckereiflackerschriftgeräte getarnte Brain-Mind-Interfaces machen Die Gedanken der am nächsten stehenden Zielperson sichtbar!

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Keine Geheimnisse mehr: ein Schal, wer böses dabei denkt!

“Verdammt, ich habe meine Verbindung zum Hostrechner zu Hause in der Brötchenschublade vergessen, ich dämlicher Vollidiot!” mag der unter dem Schild hergehende an dieser Kölner Bushaltestelle gedacht haben, und zack! stand es schon fast so ähnlich über ihm in der elektronischen Denkblase. Minister Schäuble (121, “Bald gras ich am Neckar”) bezeichnet sich zwar neuerdings als “Finanzminister”, ist aber durchaus interessiert an der Technologie. “Selbstverständlich nur zum Anbaggern, nicht um irgendwen auszuspionieren!” schwäbelt der alte Mann und schaut dann wieder versonnen aber zweischneidig in die Ferne.

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Was die Leute so alles denken!

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In Zukunft durch jedermann identifizierbar: Alzheimer-Patienten in der Bäckerei!

Science-Fiction oder Wirklichkeit - in der modernen Zivilisation gleichen die Grenzen zwischen früher deutlich unterscheidbaren Ufern eines Symbolischen Flusses mehr und mehr einem Flickenteppich. Ob das noch ernsthaft als Datenschutz durchgehen kann, wird inzwischen selbst von Felix Magath (27, “Was bin ich?”) bezweifelt. Aber na ja, was soll’s?

Jan
22

Manches muss man einfach mal auf den Punkt bringen, auch wenn der Punkt es nicht will: Die Krise entpuppt sich immer mehr als so eher blöd. So Arbeitsmarkt und so. Außer Schuldnerberater gibt’s kaum eines Beruf, der gerade boomt. Wo es rappelt im Karton. Wo alle sagen: Komm! Werde Dies-Oder-Das und zack, flattern dir die gebratenen 200-Euro Scheine in den Mund. Einzige Ausnahme: Lobbyist! Egal wie der Konjunkturmotor stottert, ächzt und nach verkokeltem Planschbecken riecht - Lobbyisten haben immer eine handbreit Pomade unterm Kiel.

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Leider haben nicht alle einen so krisensicheren Job wie Uli Winters, der gelernte Pokalhandwerker

Die wichtigsten Fakten für Euren nächsten ARGE-Talk:

  1. Um als Lobbyist durchzugehen, ist nicht zwingend ein Studium nötig. Es genügen zwei Dinge: Eine Gehirnwäsche und einen teuren Anzug.
  2. Oder man studiert Geschmäckle-Wissenschaften an der Moritz Hunzinger-Akademie. Nach erfolgreicher Prüfung ist man nicht Bachelor, nicht Master, sondern Spin Doctor!
  3. Wichtigster Praxistest in der Zwischenprüfung: Wie twittere ich bei Hinterzimmergesprächen, ohne das der anwesende Fachminister nichts mitbekommt?
  4. Um Waffenlobbyist zu werden, muss man sich über Jahre hocharbeiten. Erstmal Klinken putzen und Eisdielen davon zu überzeugen, weniger Eis im Becher zu verkaufen – in der Funktion als Waffellobbyist!
Jan
15

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Ein Unbekannter brach heute Nacht ins Südwitz-Büro ein und entwedenete 17 Gags zum Thema “IKEA-Einkauf”, drei Wortspiele über ”Frauen ist oft kalt”, sowie ein Showkonzept für SAT.1: “Das große Promi-Heizungsentlüften”. Dank Anwohneraussagen von Peter Millowitsch entstand immerhin ein Phantombild.

Geben Sie, ja genau Sie, es doch zu: Wie oft haben Sie sich gefragt, während sie sich Rhababerfäden aus ihren Zahnzwischenräumen pulten: Diese blitzgescheiten Pointen-Dompteure von Südwitz – wie läuft bei denen wohl ein normaler Freitag ab?

08 - 10 Uhr
Gegenseitiges, mitunter prahlerisches Überbieten mit bizarren Geschichten über den Verlauf der letzten Nacht.

10 - 12 Uhr
Offizielle Ziehung eines Buchstaben. Künstler, Sender, Agenturen, deren Name nicht mit diesem Buchstaben beginnen, uns aber dennoch Aufträge erteilen wollen, werden knapp und barsch abgewiesen und fahrig auf den nächsten Freitag vertröstet.

12 - 14 Uhr
Mittagspause

14 - 16 Uhr
Kaffeepause, anschließend stellen sich alle gegenseitig 300 Euro in Rechnung (Wichtig, wegen Scheinselbstständigkeit!)

16 - 18 Uhr
Dienstsport (Im Wechsel Polo, Golf oder Lacrosse)

20 Uhr - Ende offen
Offenes Ende

Jan
11

 

 Szenen, an die sich viele noch erinnern: im Hohen Hause schlurfen plötzlich Gestalten herum, deren Langhaarbartfrisuren barbapapaartig in ihre auf armdicken Nadeln gestrickten Pullover übergehen. Ein bisher unbekannter Turnschuhträger verfeinert die Wurftechnik für Bumerang-Farbbeutel so weit, dass einer seiner Rekordwürfe erst nach 27 Jahren in seinem eigenen Gesicht einschlägt - kurz: die Grünen sind da! Nun, knapp gut 30 Jahre nach ihrem Erscheinen zünden die Schmuddelkinder des Nachkriegsparlamentarismus eine neue Rakete: auf einer eilig einberufenen Automobilausstellung auf der etwa 9000 Kilometer vor München gelegenen Marinzenalm präsentierte Grünen-Generalsekretär Gabriel Büttelkoffer (16, “Ich glaub, ich hab einen geraucht, aber ich weiss nicht mehr genau…”) den “Hornochsen” - ein “untermotorisiertes Bobbycar für unterbelichtete Gutmenschen” (Werbeprospekt).

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Brüllhässlich, aber dafür komplett unbrauchbar: der “Hornochse” 

“Besonders stolz sind wir auf unser Ausstattungsextra Doppelhorn“, leiert der Doyen der Autoidiotie, “damit macht man sich dann endlich vollständig zum Dorftrottel”. Für den Kampf gegen die Klassengegner “Porsche Kaschemme” und “VW-Stewardess” ist der Hornochse bestens gerüstet: er verbraucht im Stand bei kaltem Motor etwa 141 Liter Kerosin auf 0 Kilometer. Auf die nächsten 30 - alles Gute wünscht Südwitz!

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